Review: INFECTED – TÖDLICHER VIRUS

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(USA 2018)

Regie: Matt Beurois

Mit: Ken Samuels, Auregan Beurois, Piper Lincoln

Freigabe: FSK ab 16

Release: 24. Januar 2020

Story: Wegen einer globalen Epidemie steckte die US-Regierung vor langer Zeit fast alle Jugendlichen in Quarantäne. Die Seuche wurde eingedämmt, aber es wurde nie herausgefunden, wer sie ausgelöst hatte. Viele Jahre später: Ein Serienkiller wütet in der Kleinstadt Sugar Grove. Als die Zahl der Opfer steigt und die Ermittlungen des Sheriffs keinerlei Erfolg zeigen, soll die ambitionierte Journalistin Melissa Crawford Licht ins Dunkel der unheimlichen Vorkommnisse bringen. Obwohl die örtlichen Behörden alles versuchen, um ihre Recherchen zu behindern, stößt Melissa auf das dunkle Geheimnis der Stadt …

Kritik: Eine ganz nette, wenn auch nicht komplett neue Grundidee. Die kann man INFECTED – TÖDLICHER VIRUS nicht absprechen. Der im Original schlicht THE BARN betitelte Horrorfilm macht aber in der Umsetzung sehr viel falsch.

Die Darsteller bewegen sich im unterdurchschnittlichen B-Movie-Bereich und verkörpern ihre Rollen absolut nicht glaubwürdig. Unterstrichen wird dies natürlich durch eine entsprechend angepasst, schwache deutsche Synchronisation. Der Regisseur schafft es leider nicht mal einen einfachen Niederschlag mit der Faus vernünftig in Szene zu setzen. Das sieht in etwa aus, wie bei der Schulaufführung der Klasse 6b des örtlichen Hintertupfingen-Gymnasiums. Inszenatorisch braucht man sich da keine Illusionen und noch weniger Hoffnungen zu machen.

Das Ganze versucht man dann zu retten in dem man eine Art Mockumentary versucht zu sein, aber auch das nicht komplett durchzieht. Dabei wäre dies vielleicht das einzige Mittel gewesen, die fehlenden Mittel und Fähigkeiten wenigstens etwas zu kaschieren.

So bleibt einem nur das eigene Interesse daran, wo die Seuche denn nun her kommt und wie sich alles auflösen wird. Dass auch hier am Ende nichts herauskommt, was glaubhaft oder logisch erscheint, sollte mittlerweile jedem klar sein…wir wollen es dennoch erähnt haben. Leider nimmt sichd as Gezeigte dann auch noch selbst toternst, womit selbst der Trashaspekt nicht funktioniert.

Fazit: Wennd ie Grundidee von INFECTED – TÖDLICHER VIRUS noch recht interessant ist, fehlt es sonst an allem, was einen guten Horrorfilm ausmacht. Insbesondere die fehlenden Fähigkeiten von Cast und Crew lassen hier wenig Freude aufkommen. Ein Film, der kaum für jemanden zu empfehlen ist.

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